Der Ausbildungsgang zum Metallbauer des Handwerks
an der Ludwig-Geißler-Schule

Die Ausbildung zum Metallbauer dauert in der Regel 3½ Jahre. Sie kann aber bei guten Leistungen im praktischen und theoretischen Bereich auf 3 Jahre verkürzt werden. Hierfür müssen Schule und Betrieb ihr Einverständnis erteilen.
Bei durchgehend guten Leistungen in der Berufsschule und bei einer erfolgreichen Facharbeiterprüfung wird dem Schüler der nächst höhere Schulabschluss anerkannt.

Was macht eigentlich ein Metallbauer?
Der Beruf wird in zwei Sparten unterteilt: in den Metallgestalter und den Konstruktionstechniker.


Der Metallgestalter
orientiert sich an dem alten Beruf des Kunstschmieds. Dieser Beruf ist fast ausgestorben. Wenn allerdings Restaurationen von Kunstschmiedeprodukten erstellt werden müssen, dann kann man nur hochqaualifizierte Fachleute an die Arbeit lassen.

Kunstschmiedetor Phillipsruhe
in Hanau am Main

Der Konstruktionstechniker ist der "Allrounder" des Ausbildungsberufes.

Er baut...

... Treppen und Geländer aus Stahl oder aus sogenanntem "Edelstahl". Dieses ist ein äußerst anspruchvolles Handwerk und bedarf sehr viel Sorgfalt und Sauberkeit. Es sind für die Bearbeitung teilweise getrennte Werkstätten erforderlich.

Stahltreppe (eine absolutes Meisterwerk)

... Fenster und Türen. Jeder kennt Aluminiumfenster und Feuerschutztüren und kaum einer weiß, wer diese herstellt und einbaut.
... Fassaden aus Glas und Metall (Aluminium)

reflektierende Fassade

... Hallen und Fabrikationsanlagen. Das Foto zeigt das Gerüst einer Halle.

Der Metallbauer ...

... dreht und fräst, kann mit dem Brennschneider umgehen, kann Bleche bearbeiten und natürlich schweißen, löten und nieten.
... baut Teile für die Schiffsausrüstung
... baut fast alles, was mit Metallen zu tun hat:
Killesbergturm
bei Stuttgart
Friedhofstor
futuristisches Gebäude
Stahlbrücke