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Fast sechzigjährig wird Geißler 1930 nebenamtlicher Dozent am ersten "Staatlichen berufspädagogischen Institut" in Frankfurt am Main. An diesem Institut wurden Gewerbelehrer ausgebildet.
In dieser Zeit begann eine fruchtbare Zusammenarbeit mit R. Botsch. und J. Wissing. Diese Zusammenarbeit führte zu einer Vielzahl von Veröffentlichungen für die Hand des Berufsschullehrers und des Berufsschülers. Sie nannten ihre Schriftenreihe "Frankfurter Methodik des werkkundlichen Unterrichts in gewerblichen Berufsschulen".
Die "Frankfurter Methodik" fand in Fachkreisen große Beachtung und beeinflusste die Lehrmethoden in der Berufsschule in unserem Jahrhundert wesentlich.
Der ehemalige Schüler und spätere Mitarbeiter Ludwig Geißlers, Prof. Dr. Jürgen Wissing aus Essen, machte den Vorschlag, die Gewerbliche Berufsschule in Ludwig-Geißler-Schule umzubenennen.
In Anerkennung der Verdienste Ludwig Geißlers als langjähriger Schulleiter, vor allem aber seiner Leistungen, die er für den Berufsschulunterricht erbracht hat, folgte der Schulträger 1961 diesem Vorschlag.
Am 19. Oktober 1953 starb Ludwig Geißler im Alter von 82 Jahren in Hanau.
Sein Leitspruch,
"Der Weg, wie man zum Wissen kommt, ist wichtiger als das Wissen selbst"
ist heute aktueller denn je.
Hanau, im Jubiläumsjahr 1997
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